edinburgh

Edinburgh ,

Alexander Chee

Fee ist zwölf Jahre alt, schüchtern und singt im Knabenchor einer Kleinstadt in Maine. Als es während eines Sommercamps zu sexuellen Übergriffen durch den Chorleiter kommt, schweigt er aus Scham – selbst dann noch, als sein bester Freund das nächste Opfer zu werden droht. Der Chorleiter wird schließlich verhaftet, doch Fee kann sich sein Schweigen nicht verzeihen. Jahre später, inzwischen Schwimmlehrer an einem Internat, wird er erneut mit den schmerzhaften Erlebnissen seiner Vergangenheit konfrontiert.

Edinburgh erzählt ergreifend von der Suche nach Selbstbestimmung im Schatten traumatischer Erfahrungen. Zugleich ist der Roman eine einfühlsame Coming-of-Age-Geschichte, anspielungsreich, voller mythologischer Verweise – verfasst in einer poetischen Sprache, die einen gleichsam hypnotischen Sog entwickelt.

Pressestimmen:

“Fesselnd, profund und poetisch.”
– San Francisco Chronicle

“Trotz der erschütternden Thematik ist
Edinburgh ein schmerzlich schöner Roman.”
– Financial Times

“Ein großartiges, nuanciertes, nie vorhersehbares
Porträt eines heranwachsenden kreativen Geistes.”
– Washington Post

Über den Autor:

Alexander Chee ist Autor der Romane Edinburgh und The Queen of the Night. Seine Essays und Literaturkritiken erschienen unter anderem in The New Republic, The Los Angeles Times und Slate. Wie man einen autobiografischen Roman schreibt ist seine erste Essaysammlung.
Alexander Chee unterrichtet Creative Writing am Dartmouth College und lebt in New York.

Oktober 2019

22.00

Autor

Alexander Chee

Übersetzung

Nicola Heine und Timm Stafe

Ausstattung

gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

ISBN

978-3-86300-284-8

Erscheinungsjahr

2019

Seitenzahl

ca. 270